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Pflege-Geld

Definition von Pflege-Geld des Bundesgesundheitsministeriums

Pflegebedürftige sollen selbst darüber entscheiden, wie und von wem sie gepflegt werden möchten. Sie haben deshalb die Möglichkeit, Sachleistungen (Hilfe von Pflegediensten) oder Pflegegeld in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung für den Bezug von Pflegegeld ist, dass die häusliche Pflege selbst sichergestellt ist, z.B. durch Angehörige oder andere ehrenamtlich tätige Pflegepersonen. Das Pflegegeld wird dem Betroffenen von der Pflegekasse überwiesen. Dieser kann über die Verwendung des Pflegegeldes grundsätzlich frei verfügen und gibt das Pflegegeld regelmäßig an die ihn versorgenden und betreuenden Personen als Anerkennung weiter. Um eine optimale, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Pflege zu gewährleisten, ist es möglich, den Bezug von Pflegegeld mit der Inanspruchnahme von Sachleistungen zu kombinieren. Das Pflegegeld vermindert sich in diesem Fall anteilig um den Wert der in Anspruch genommenen Sachleistungen.


Rechenbeispiel: Kombination von Pflegegeld und Sachleistungen


Ein Pflegebedürftiger der Pflegestufe I nimmt Sachleistungen durch einen Pflegedienst im Wert von 225 Euro in Anspruch. Der ihm zustehende Höchstbetrag beläuft sich auf 450 Euro. Er hat somit die Sachleistungen zu 50 Prozent ausgeschöpft. Vom Pflegegeld in Höhe von 235 Euro stehen ihm noch 50 Prozent zu, also 117,50 Euro.


Wie bemisst sich die Höhe des Pflegegelds?


Das Pflegegeld ist wie die Sachleistung nach dem Schweregrad der Pflegebedürftigkeit gestaffelt. Das Pflegegeld bei Pflegestufe I beträgt 235 Euro monatlich, bei Pflegestufe II 440 Euro und bei Pflegestufe III 700 Euro im Monat.

Pflegebedürftige in vollstationären Einrichtungen der Hilfe für behinderte Menschen haben Anspruch auf ungekürztes Pflegegeld anteilig für die Tage, an denen sie sich in häuslicher Pflege befinden.


Pflegegeld für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz

Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz – das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen – erhalten in der sogenannten Pflegestufe 0 seit dem 1. Januar 2013 erstmals Pflegegeld oder Pflegesachleistungen. Das Pflegegeld beträgt hierbei 120 Euro im Monat. In den Pflegestufen I und II wird für diese Personen der bisherige Betrag des Pflegegeldes aufgestockt. Hier liegt er bei monatlich 305 Euro in Pflegestufe I und bei 525 Euro in Pflegestufe II.

Wird während der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege weiterhin Pflegegeld gezahlt?

Während der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege wird bis zu vier Wochen je Kalenderjahr die Hälfte des bisher bezogenen Pflegegeldes weitergezahlt.

Hilfe bei der Pflegestufenbeantragung

Solange das Leben ganz normal funktioniert ist alles gut. Doch plötzlich passiert etwas völlig Unvorhergesehenes und Überraschendes und das bisher gut funktionierende Leben wird sofort eingeschränkt. Spätestens hier muss man sich mit einer Wulst von Gesetzlichkeiten und Vorschriften auseinandersetzen, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, die man eigentlich in so einer Situation gar nicht hat, weil man ganz andere Sorgen mit sich trägt.

Ob man aus dem "Paragraphendschungel" alles richtig herausfindet, welche Hilfe und Unterstützung möglich wäre, sei dahin gestellt. Hinzu kommt, dass man ja auch nicht aus seiner gewohnten Umgebung weg möchte und so lange wie möglich in den "eigenen vier Wänden" und mit der Familie oder dem Partner zusammen wohnen bleiben möchte.

Wenn nun Pflegebedürftigkeit eintritt, geht es in erster Linie um die Frage, auf welche Pflegestufe besteht Anspruch, wie stelle ich einen Antrag und was passiert bei einer Ablehnung? Wie ist die Vorgehensweise bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes, wie zum Beispiel die Antragstellung zur Höherstufung in der Pflegestufe.

Ist die Einstufung durch den medizinischen Dienst der Krankenversicherung richtig - oder sind Sie der Meinung, diese Einstufung ist falsch. In all diesen Fällen kann Ihnen Frau Sylvia Grünert als Pflegegutachterin und Frau Marlies Jänisch zur Seite stehen und Ihnen wertvolle Hilfe und Unterstützung geben. In vielen Fällen können auch durch die Pflege- bzw. Krankenkasse Leistungen für Hilfestellungen im hauswirtschaftlichen Bereich übernommen werden.

Über uns

pflege-geld.eu pflege-geld.eu

Wir treten als Pflegesachverständige in Ihr Leben, wenn Sie oder ein Angehöriger von Ihnen pflegebedürftig wird. Generell ist es richtig, sich professionelle Hilfe wie ein Pflegedienst oder ein Pflegeheim in Anspruch zu nehmen. Meistens jedoch ist es den Beteiligten lieber, Zuhause zu pflegen und gepflegt zu werden. Oftmals möchte der zu Pflegende auch nicht von Fremden betreut werden. Hier können wir Ihnen umfassende Ratschläge zur häuslichen Pflege geben und Sie gern anweisen und ein Stück begleiten, bis Sie sich absolut sicher fühlen.

Wenn die Pflegebedürftigkeit eintritt, ist die Überprüfung der Pflegestufe durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) obligatorisch. Sollten Sie der Meinung sein, die Einschätzung des MDK sei falsch, können Sie uns als Pflegesachverständige beauftragen, ein unabhängiges Pflegegutachten zu erstellen. Dieses Pflegegutachten bestätigt Sie oder den MDK. Das Pflegegutachten kann auch für gerichtliche Belange genutzt werden.

Nehmen Sie telefonisch oder per Mail Kontakt zu uns auf und vereinbaren Sie einen Termin für eine individuelle Beratung.

Wir würden uns freuen, wenn wir Ihnen helfen können.

Sylvia Grünert und Marlies Jänisch PflegeSG GbR

Unser Service:

pflege-geld.eu pflege-geld.eu

Der Bereich, den Pflegegutachten abdecken, ist in unserer heutigen Gesellschaftsstruktur mit ihren mannigfaltigen Bedürfnissen und formalen Gegebenheiten sehr umfangreich. Als Orientierungshilfe im Einsatz und Bedarf von Pflegegutachten ist folgende Schritte gedacht:


ANALYSE

Gutachtenerstellung unabhängig von ärztlichen Diagnosen mit der Erfassung des tatsächlichen Pflegebedarfs unter Berücksichtigung der realen eigenen Ressourcen.


BEWERTUNG


Bewertung der konkreten Pflegebedürftigkeit sowie des häuslichen Hilfsbedarfs als Grundlage zur objektiven Bemessung des Umfangs der persönlichen Assistenz und Pflege behinderter und pflegebedürftiger Personen aller Altersstufen.


BEURTEILUNG


Feststellung zur Pflegebedürftigkeit bei Leistungen anderer öffentlicher Kostenträger außerhalb von Pflegekassen (z.B. Sozialämter, Unfallversicherungen, Berufsgenossenschaften etc.).


PFLEGEBERATUNG


Beratung zu allen die Pflege betreffenden Aspekten von Betroffenen, Angehörigen, Betreuern und Sozialverbänden. Hilfestellung bei der Sicherstellung der Pflege

Wissenswertes

Wenn Pflegebedürftig eintritt, geht es in erster Linie um die Frage, auf welche Pflegestufe besteht Anspruch, wie stelle ich einen Antrag und was passiert bei einer Ablehnung? Wie ist die Vorgehensweise bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes, wie zum Beispiel die Höherstufung in der Pflegestufe. Hier helfen wir Ihnen gern bei Fragen rund um die Pflegebedürftigkeit.


Was bedeutet Pflegestufe I?


Pflegestufe I bedeutet erhebliche Pflegebedürftigkeit. Hiermit sind jene Personen gemeint, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Beweglichkeit für wenigstens zwei Tätigkeiten aus einem oder mehreren Bereichen mindestens 1x täglich Hilfe brauchen und mehrfach in der Woche bei der hauswirtschaftlichen Versorgung helfende Hände benötigen. Der Zeitaufwand für die Hilfe bei der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung belaufen sich im Tagesdurchschnitt mindestens auf 1,5 Stunden, wobei der Grundpflege mehr als 45 Minuten zuteil wird.


Was ist der Unterschied in Pflegestufe II?


Zu dieser Gruppe zählen Menschen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität mindestens 3x täglich zu verschiedenen Tageszeiten und mehrfach in der Woche bei der hauswirtschaftlichen Versorgung jemand brauchen, der ihnen unter die Arme greift. Die Zeitinvestition für die Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung muss im Tagesdurchschnitt mindestens 3 Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mehr als 2 Stunden fallen.


Welche Vorraussetzungen sind für Pflegestufe III gegeben?


Hierzu gehören die Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität täglich rund um die Uhr, also auch nachts, der Hilfe bedürfen und bei denen mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung nötig ist. Der Zeitanspruch auf die Hilfe bei der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung im Tagesdurchschnitt sind mindestens 5 Stunden, wovon 4 Stunden auf die Grundpflege fallen.

Kontakt

PflegeSG GbR

Jordanstraße 12
04177 Leipzig

kostenfreie Nummer: 0800 795 8424
Festnetz: 0341 / 49 254 310
Fax: 0341 / 33 755 304

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